Datteln – Das süße Brot der Wüste

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Datteln - Das süße Brot der Wüste

Die Dattelpalme ist im Ursprung eine alte orientalische Kulturpflanze, deren Nutzung von den Menschen bereits in den Archiven von Mesopotamien verzeichnet wurde. Die Früchte der Palmen sind Datteln, die aber eigentlich zur Familie der Beeren gehören. Über die letzten Jahrtausende wurden so viele verschiedene Varianten der Dattel gezüchtet, dass es heute bis zu 400 Sorten gibt – ihre Fruchtfarbe variiert dabei von Rot bis Schwarz. Hier in Deutschland sind in der Regel braunrote Datteln erhältlich. Aufschluss über die Qualität der Dattel gibt häufig die Süße der Beere. Beliebt sind aber auch die Dattelsorten, die stärkehaltig und mehlig-trocken sind. Die größten Mengen an Datteln liefert Israel.

Anbau der Dattelpalme in der Wüste

Besonders im Maghreb, dem Gebiet zwischen Ägypten und Marokko, sowie im gesamten Nahen und Mittleren Osten ist die Dattelfrucht ein sehr wichtiges Nahrungsmittel. Sie dient speziell für Karawanen und Nomaden bei langen Reisen durch die Wüste als reichhaltige Mahlzeit. Der Vorteil besteht in der extrem langen Haltbarkeit von süßen Datteln. Daneben sind Datteln häufig das einzig Essbare, was in der Hitze der Wüste noch wächst: Die Palmen sind sehr resistent gegenüber Sandstürmen, intensiver Sonneneinstrahlung, trockener Luft und salzigem Wasser. Da sie dennoch große Mengen an Wasser brauchen, sind sie häufig in Oasen zu finden. Die ursprüngliche Heimat der Dattel ist wahrscheinlich die Region des heutigen Iraks.

Energie- und Nährstoffwunder

Wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe wird die Dattel auch als “das süße Brot der Wüste” bezeichnet. Sie punktet mit ihrem sehr hohen Anteil an Vitamin C und D sowie Vitaminen aus der B-Gruppe, die beruhigend und blutdrucksenkend wirken. Darüber hinaus enthalten Datteln jede Menge Calcium, Zink, Kupfer, Eisen und Magnesium. Der Gehalt an Kalium, der gut für Muskeln und das Herz ist, ist nahezu 50 Prozent höher als bei Bananen. Der Fettanteil liegt fast bei Null. Der enorm hohe Anteil an Fructose und Glucose – fast 70 Prozent – macht die Dattel zu einem schnellen Energielieferanten. Der Verzehr von Datteln fördert außerdem die Verdauung.

Unterschiedliche Verwendung und Zubereitung

In den Heimatländern sind die Dattelfrüchte traditionell frisch, getrocknet oder in Sirup eingelegt erhältlich. In Mitteleuropa sind getrocknete Datteln nahezu das ganze Jahr über erhältlich und sind dabei sogar nährstoffreicher als alle anderen Varianten. Frische Datteln können Sie in der Regel nur von Ende August bis Oktober kaufen. Ihre Haltbarkeit beschränkt sich aber auf drei bis vier Wochen – wenn sie im Kühlschrank gelagert werden. Trockendatteln sind dagegen nach einem Jahr noch genießbar. Bei längerer Lagerzeit beginnen die Datteln zu kristallisieren und werden immer süßer – was aber kein Zeichen für Verderb ist. Frische Datteln werden häufig für Obstsalate oder als Füllung für Pralinen verwendet. Für Wanderer, Ausdauersportler oder Bergsteiger sind getrocknete Datteln ein hervorragend geeigneter Snack für zwischendurch.

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