Schaufensterkrankheit: Neues Verfahren bei Durchblutungsstörungen

Schaufensterkrankheit: Neues Verfahren bei Durchblutungsstörungen

Mit Durchblutungsstörungen ist nicht zu spaßen, im schlimmsten Fall kann es zu Amputationen kommen. Eine einfache Methode soll nun den Betroffenen zu Linderung verhelfen.

Möglichst viele Pausen einlegen

Zahlreiche ältere Menschen, die an Durchblutungsstörungen leiden, scheinen sich mit ihrem Leiden abzufinden. Sie können keine längeren Strecken mehr ohne Schmerzen zurücklegen und bleiben bereitwillig vor jedem Schaufenster stehen, um sich eine Pause zu gönnen. Daher der Name „Schaufensterkrankheit“. Doch meist verbirgt sich hinter diesem harmlosen Namen eine ernstzunehmende Verengung der Arterien in den Beinen. Etwa ein Zehntel der Deutschen leidet an der Krankheit, die fachsprachlich PAVK, periphere arterielle Verschlusskrankheit, heißt. Personen ab einem Alter von 75 Jahren sind besonders häufig betroffen.

Ungesunder Lebensstil begünstigt die Gefäßerkrankung

Holger Reinecke, Arzt im Bereich der Angiologie und Kardiologie des Universitätsklinikums Münster, schätzt, dass die Zahlen schon längst weiter angestiegen seien. Die letzten Erhebungen wurden vor zehn Jahren angestellt. Natürlich läge der Anstieg einerseits an einer längeren Lebenserwartung. Früher war es unüblich, überhaupt weit über die 75 hinauszukommen, erklärt der Gefäßspezialist. Andererseits sei jedoch meist ein ungesunder Lebensstil der primäre Auslöser dieser Krankheit. Bei Menschen mit zu hohem Blutdruck, Herzschwäche und zu viel Fett im Blut sowie bei Diabetikern und Rauchern schreite die Gefäßalterung besonders schnell voran, so Reinecke. Doch auch erbliche Gründe seien in bestimmten Fällen nicht auszuschließen.

Bewegung zur Vorbeugung

Die Betroffenen schämen sich leider oftmals und wollen ihre dunkel-fleckigen Füße lieber verstecken, wenn sie einen Arzt aufzusuchen. Das Gefährliche an der Krankheit ist jedoch, dass es sehr lange dauern kann, bis sie sich eindeutig bemerkbar macht. Häufig werden die Schmerzen auf Arthrose in den Gelenken geschoben und die Wunden auf Probleme mit den Venen. Dabei ist es unheimlich wichtig, schnell zu handeln. Ansonsten laufen die Patienten Gefahr, Zehen oder sogar ganze Gliedmaßen zu verlieren. Die beste Therapie, um dies zu vermeiden, ist Bewegung. So einfach es auch klingen mag, mit regelmäßigen Spaziergängen und sportlicher Aktivität könne man viel erreichen, bekräftigt der Experte.

 

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