Chia-Samen

Das Superfood aus Südamerika

Während sie in unseren Breitengraden noch wenig bekannt ist, gilt sie in Mittel- und Südamerika schon seit den Zeiten der Azteken und Maya nicht nur als Grundnahrungsmittel, sondern wurde auch als Heilpflanze hoch geschätzt: Es sind vor allem die Samen der Chia-Pflanze, welche zu der Familie der Minzgewächse zählt, die den größten Nährwert besitzen. Neben ihrer vielseitigen Anwendbarkeit betonen Ernährungswissenschaftler besonders die gesundheitlichen Vorteile, auf die wir in diesem Artikel näher eingehen werden.

Schon die ersten Zivilisationen auf dem lateinamerikanischen Kontinent hatten Chia kultiviert, denn wahrscheinlich wusste man früh, dass diese Minzpflanze, genauer: ihre Samen eine hervorragende Energiequelle darstellen. Im Gegensatz zu Getreide ist dieser Nährstofflieferant außerdem frei von Gluten. Nicht umsonst wird Chia auch als Superfood bezeichnet, was mehrere Gründe hat: Zum einen ist der Samen eine gute Empfehlung für jeden, der seinen Omega 3- bzw. Omega 6-Bedarf decken möchte – besonders das Verhältnis der beiden Fettsäuren lässt Chia gegenüber anderen Getreidearten bzw. Samen hervorstechen.

Doch damit nicht genug: Auch in Bezug auf Mineralstoffe macht das Superfood eine gute Figur: Sei es Kalzium, Kalium oder Eisen – Chia sticht in vielfacher Hinsicht so manches Nahrungsmittel an Nährwertgehalt aus. Ein kaum zu unterschätzender Vorteil der Chia-Samen ist außerdem ihr hoher Gehalt an Antioxidantien, die für den Zellschutz verantwortlich sind, indem sie freie Radikale abwehren.

Diese wiederum gelten als Ursachen verschiedenster Krankheiten: So kann zum Beispiel eine Schädigung des Knorpelgewebes langfristig zu Arthritis führen; auch die Sehkraft kann beeinträchtigt werden und nicht zuletzt kann der Angriff der freien Radikale auf die Zell-DNA zu Krebs führen – bis dahin ist es zwar in der Regel ein langer Weg und eine Kette von mehreren Ursachen ist verantwortlich zu machen, doch nach wie vor gilt: Die Ernährung ist einer der Grundpfeiler für ein gesundes und damit erfülltes Leben. Und die Chia-Pflanze wäre wohl kein Superfood, wenn ihre Samen nicht gleichzeitig auch dabei helfen würden, den Säure-Base-Haushalt des Körpers zu normalisieren – was bedeutet, dass einige äußerst unangenehme Erkrankungen abgewehrt werden können; dazu gehören beispielsweise Sodbrennen, Gelenkschmerzen sowie das Reizdarmsyndrom.

Bei so vielen Vorzügen ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Chia-Samen in Lateinamerika bis heute sehr beliebt sind – nicht zuletzt auch, da sie gesundheitsbewussten Hobby-Köchen kaum eine Grenze setzen: Sei es in Verbindung mit Obst, Datteln und Beeren oder als Pudding mit Honig, Vanille und Kardamom verfeinert. Sehr populär in Mexiko ist außerdem Chia Fresca, ein Energy Drink, der mit Wasser, Limonensaft und einem Teelöffel Chia-Samen schnell und einfach selbst gebraut werden kann – und dank des hohen Nährstoffgehalts des Superfoods aus Südamerika ein Geschenk für die Gesundheit ist.

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