Die somatische Ernährungsform

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Die somatische Ernährungsform

In Sachen Ernährung unterstellen wir Anderen meist mehr Kompetenz als uns selbst. Sobald ein neuer Ernährungsguru mit Tipps zu „der richtigen Ernährung“ um die Ecke kommt, werden wir hellhörig. Ernährungswissenschaftler plädieren nun mehr denn je darauf, dass wir auf unser Bauchgefühl hören und selbst bemerken und eruieren, was gut für uns ist – auch in Sachen Ernährung. Diese selbstbestimmte Form der Ernährung wird somatische Ernährung genannt und wirft uns auf uns selbst zurück.

Die Signale unseres Körpers

Die westliche Welt ist mehr denn je von industriellen Erfindungen beeinflusst. Wir arbeiten mit Computern, telefonieren mit Smartphones und einige lesen auch schon nicht mehr in Büchern, sondern nur noch in Tablets. Diese maschinelle Reizüberflutung führt oftmals dazu, dass wir die Signale unsereres Körpers nicht mehr wahrnehmen oder nicht mehr wahrnehmen können. Dabei sagt uns unserer Körper ziemlich deutlich, was er nicht braucht und woran es ihm mangelt.

Die somatische Intelligenz

Die somatische Intelligenz setzt genau an diesem Punkt an. Sie geht davon aus, dass unser Körper uns vermittelt, welche Lebensmittel oder Inhaltsstoffe er braucht. Nehmen wir beispielsweise Zucker. Heutzutage wird propagiert, dass Zucker der schädlichste Inhaltsstoff überhaupt ist. Wir brauchen ihn allerdings für Allerlei, beispielsweise für die Gehirnleistung. Mangelt es dem Menschen an Zucker, so bekommt er Heißhunger auf Süßigkeiten. Viele Menschen unterdrücken diese Heißhunger aber und essen andere Lebensmittel wie beispielsweise Vollkornprodukte, weil man überall lesen kann, wie gesund diese sind. Einige Menschen vertragen aber keine Vollkornprodukte und reagieren mit Blähungen, Übelkeit und anderen Symptomen auf den Verzehr. Anstatt auf diese Reaktion des Körpers zu hören, unterwerfen sie sich den neusten Ernährungstipps und essen weiterhin Vollkornprodukte. Die somatische Intelligenz verhindert diese Reaktion.

Den eigenen Körper spüren

Was so einfach klingt, lässt sich oftmals nur schwer in die Praxis umsetzen. Ernährungswissenschaftler haben allerdings gezeigt wie hilfreich es sein kann die eigene Achtsamkeit zu fördern. Oftmals entsteht auch Fettleibigkeit dadurch, dass die Betroffenen gar nicht merken, dass die erhöhte Zufuhr von Süßigkeiten auf den Magen schlägt und die Stimmung verschlechtert. Würden sie dies bewusst wahrnehmen, würden sie automatisch an diesen Lebensmitteln sparen. Hilfreich ist für die Selbstwahrnehmung jede Form der Ruhe. Ob Meditation, Yoga oder sogar auch Audauersport – sie alle helfen Achtsamkeit für die eigenen Bedürfnisse zu lernen. Hilfreich kann es zu dem sein nach dem Essen darüber zu reflektieren, wie viel, wie schnell und was man gegessen hat und wie es einem bekommen ist. Haben Sie den Mut sich Ihrer eigenen Selbstwahrnehmung zu bedienen!

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