Die Impfungsrate ist wieder angestiegen

Die Impfungsrate ist wieder angestiegen

Das Impfen stand in der letzten Zeit häufig in der öffentlichen Diskussion: Während die einen vehement für eine Impfung eintraten, sahen die anderen eher die Nachteile des Impfens. In Berlin hatte es 2015 einen Masernausbruch gegeben.

Die Diskussion über die Vor- und Nachteile des Impfens endete damit, dass nicht geimpften Kindern der Zutritt zu Kitas verwehrt werden sollte. Aktuelle Zahlen belegen jedoch, dass die Impfungsrate zuletzt wieder zugenommen hat.

Die Impfungsrate ist wieder angestiegen

In Deutschland lag die Durchimpfungsrate bei Masern und Röteln bei 92 Prozent – angestrebt ist eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent. Aktuelle Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände belegen, dass die Impfungsrate zuletzt wieder zugenommen hat. Im vergangenen Jahr wurde eine Steigerung um zehn Prozent des Umsatzes verzeichnet.

Der stärkste Umsatz ist bei Pneumokokken zu registrieren, gefolgt von Masern, Influenza, Humane Papiloviren und Enzephalitis.

Stärkster Anstieg ist bei Masern zu verzeichnen

Der stärkste Anstieg hingegen ist bei Impfungen gegen Masern festzustellen. Als Grund des hohen Anstiegs wird die oben bereits genannte Diskussion rund um den Masernanstieg genannt. Viele Eltern waren besorgt um ihre Kinder und ließen sie gegen Masern impfen.

Diskussion um Masernausbruch in Berlin hat den Pharmafirmen geholfen

Diese Diskussion um den Masernausbruch in Berlin hat auch den Unternehmen der Pharmabranche höhere Umsätze beschert. So konnte der Pharmakonzern Pfizer seinen Umsatz im Jahr 2015 insgesamt um sieben Prozent auf ungefähr 14 Milliarden steigern. Auch GlaxoSmithKline konnte seinen Umsatz mit Impfstoffen steigern – der Gewinn stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 39 Prozent.

 

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