Krisenbewältigung

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Die Krisenbewältigung wird eingesetzt, wenn für eine Person eine bedrohliche Situation entsteht oder ein Wende- und Höhepunkt erreicht wird, der entscheidend für die Zukunft ist. Bei einer Krise handelt es sich immer um eine Situation, bei der bisher erfolgreiche Verhaltensweisen nicht zu einer Bewältigung führen und keine Handlungsalternativen vorhanden sind, um die Situation kurzfristig zu bewältigen. Deshalb ist das Ziel der Krisenbewältigung immer die Anpassung an die neue Situation, wobei eine Organisation der Verhaltensschemata auf einer höheren Ebene angestrebt wird. Bedingt durch die Definition des Begriffs Krise, kann abgeleitet werden, dass das Leben sich aus vielen verschiedenen Krisen zusammensetzt. Es lässt sich ableiten, dass der Alltag aus vielen kleinen Krisen besteht. Dafür bestehen Lösungs- und Bewältigungsstrategien, die immer wieder angewendet werden und regelmäßig zum Erfolg führen. Die Krisenbewältigung in Form von organisierten und professionellen Beratungen ist nur dann notwendig, wenn die Dimension der Krise weit über die Alltagskrise hinausreicht. Darüber hinaus verfügen jene über eine Schwere, die verhindert, dass sie mit den üblichen Strategien bewältigt werden kann. Grundlage der Bewältigung sind immer Ressourcen, die sowohl innerhalb einer Person als auch im Umfeld der Person zu finden sind. Sie kann daher auch unter Mithilfe von weiteren Personen oder Hilfsmitteln stattfinden. Ressourcen innerhalb einer Person sind Einstellungen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften, die zu einer aktiven Bewältigung eingesetzt werden können. Darüber hinaus gelten auch Vorerfahrungen als Ressourcen, die miteinander verbunden werden können, um die Krise erfolgreich zu meistern.

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