Sind Tiere intelligent?
Im Allgemeinen wird Intelligenz als ein Zusammenspiel von Fähigkeiten gesehen. Es geht dabei darum, etwas wahrzunehmen und dies anschließend im Gehirn zu verarbeiten. Dies wird auch als kognitive Fähigkeit bezeichnet.
Das legt den Schluss nahe, dass Intelligenz etwas mit der Größe des Gehirns zu tut hat, so einfach ist die Sache jedoch nicht. In diesem Fall wären Tiere mit großen Gehirnen wie Wale oder Elefanten intelligenter als wir Menschen. Auch das Größenverhältnis zwischen Körper und Hirnmasse hat offenbar keinen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten. Denn auch bei einem sehr kleinen Tier wie der Spitzmaus nimmt das Gehirn immerhin 10 Prozent der Körpermasse ein. Das menschliche Gehirn entspricht dagegen gerade einmal zwei Prozent der Körpermasse.
Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Intelligenz eines Lebewesens von der Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen abhängt. Dies geschieht in Kombination mit der Fähigkeit der Nervennetze, diese Informationen zu speichern. Nur wenn das Gehirn über beide Fähigkeiten verfügt, kann man überhaupt von Intelligenz sprechen.
Wie kann man herausfinden, ob Tiere intelligent sind?
Um die Intelligenz von Tieren zu testen, stellen ihnen Forscher Denkaufgaben oder bieten ihnen verschiedene Werkzeuge an. So lassen sich die kognitiven Fähigkeiten testen und man kann von Intelligenz sprechen.
- Denkaufgaben
Zum Beweis von Intelligenz gehören Denkaufgaben. Dies setzt voraus, dass ein Tier eine Aufgabe im Kopf durchspielt, ehe es etwas in die Tat umsetzt. Ähnliches geschieht im Gehirn eines Schachspielers, der seinen nächsten Zug plant.
- Werkzeuge
Neben der Voraussicht gehören die Herstellung und das Benutzen von Werkzeugen zur Intelligenz dazu. Wer scheinbar nutzlose Gegenstände als Werkzeuge nutzen möchte, muss die Fähigkeit besitzen, diese in der richtigen Kombination anzuwenden.
- Verhaltensweisen
Auch bestimmte Verhaltensweisen bezeichnet die Forschung als Intelligenz. Wie etwa die Fähigkeit andere Lebewesen zu täuschen. Dazu ist es notwendig, sich gedanklich in das andere Tier hineinzuversetzen. So kann dessen Verhalten analysiert und beurteilt werden.
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