Mythos Wolfshunde – Wie verbreitet sind sie?

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Mythos Wolfshunde – Wie verbreitet sind sie?

Kaum tauchen Wölfe in den heimischen Wäldern auf, kreisen auch die Gerüchte um Wolfshunde, Hybride, die keine Scheu vor dem Menschen haben und somit als Gefahr für ihn und sein Vieh darstellen können.

Wieviel ist dran an dem Mythos Wolfshunde?

Die Gerüchte und Fragen, ob Wölfe sich mit den heimischen Haushunden paaren und Hybride in die Welt setzten, die aufgrund des Mischverhältnisses weniger scheu sind und somit für den Menschen und sein Tier gefährlich werden können, entstehen immer dann, wenn wieder etwas Wolfspopulation in den Wäldern vorhanden sind. Der Experte Carsten Nowak aus dem Forschungsinstitut Senckenberg kennt diese Gerüchteküche. Laut ihm ist mit diesen jedoch mehr Fantasie als Realität verbunden.

Kreuzung möglich?

Biologisch gesehen ist eine Kreuzung zwischen Wolf und Hund durchaus möglich, da es sich um Angehörige der gleichen Art handelt. Somit ist es möglich, problemlos fruchtbaren Nachwuchs in die Welt zu setzen. Vermutungen, dass so etwas in den USA vorkam und auch Hinweise aus Italien, bestätigen diesen Aspekt. Dies geschehe jedoch äußerst selten. Die sogenannten Hybride können dabei vom Aussehen alles zwischen einem Wolf und einem Hund darstellen. Auch genetisch sind sie nur sehr schwer zu unterscheiden. Dafür braucht es aufwendige Analyseverfahren und viele Vergleichsproben.

Sind Hybride gefährlicher?

Im Volksmund gelten Hybride zutraulicher als reinrassige Wölfe. Diese Aussage kann jedoch nicht bestätigt werden. Schließlich bringen auch Wölfe unterschiedliche Persönlichkeiten mit sich. Andere sind scheu, andere eher neugierig. Zudem sind sie sehr anpassungsfähig. Kommen sie schnell an Futter und Beute dran, tauchen sie dort vermehrt auf. Wurden sie als Welpen von Menschen gefüttert, verlieren sie auch dadurch ihre Scheu. Dass Hybride angriffslustiger seien als reinrassige Wölfe, kann nicht bestätigt werden. Auch ist eine Kreuzung sehr unwahrscheinlich, da Wölfe zur Paarung eher ihre eigene Rasse bevorzugen. Demnach lässt sich im Genmaterial eher Inzest erkennen als eine Hybridisierung. Bisher sei nur ein einziger Fall einer Hybridisierung bekannt – in Polen.

 

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