Body Mass Index (BMI)

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Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Methode zur Ermittlung des Normalgewichts, das individuell ermittelt wird. Darüber hinaus ist er ein Indikator für Über- oder Untergewicht einer Person. Der BMI löste den Broca-Index ab, der den Nachteil hatte, dass zu kleine Personen sehr häufig als übergewichtig eingestuft wurden. Große Menschen wurden hingegen zu selten als übergewichtig erkannt. Der BMI bietet die Möglichkeit, diese Fehlerquellen zu beseitigen. Der Index errechnet sich aus dem Körpergewicht, das durch die Körpergröße im Quadrat geteilt wird. Das Ergebnis der Rechnung ist ein Wert, der eine Aussage erlaubt, ob eine Person normal-, über- oder untergewichtig ist. Der Referenzwert – innerhalb dessen ein Mensch als normalgewichtig eingestuft wird – liegt zwischen 19 und 25. Werte darüber sind dem Übergewicht, Werte darunter dem Untergewicht zuzuordnen. Der Body-Mass-Index berücksichtigt darüber hinaus, dass das Normalgewicht von weiteren Faktoren wie beispielsweise dem Lebensalter abhängig ist. Deshalb verschieben sich die Werte ab dem 35. Lebensjahr leicht nach oben. Personen über 65 Jahren zeigen bei einem Normalgewicht Werte zwischen 24 und 29. Ab dem 35. Lebensjahr verschiebt sich der Wert des BMI pro Lebensjahrzehnt um einen Punkt nach oben. Für die Berechnung gibt es verschiedene Hilfsmittel. Derzeit sind verschiedene Rechenschieber, Rechenscheiben oder Kalkulatoren auf dem Markt erhältlich. In vielen Fällen sind die Hilfsmittel als Werbegeschenke oder Ähnliches von Pharmaunternehmen, Apotheken oder Ärzten erhältlich.

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