Kallmann Syndrom

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Das Kallmann-Syndrom ist eine Unterfunktion der Keimdrüsen. Diese wird durch eine fehlende oder zu niedrige Hormonproduktion bedingt. Die Eierstöcke und Hoden bleiben dabei allerdings vollkommen intakt. Aufgrund eines fehlenden Geruchssinns essen die Betroffenen nur noch eintöniges Essen und die Körperhygiene wird vernachlässigt. Häufig ist ebenfalls eine Farbenblindheit vorhanden. Daneben wird die Hirnreifung beeinträchtigt. Die Entwicklung des Betroffenen ist stark verlangsamt und der Hormonspiegel entspricht auch nach der Pubertät dem Vorpubertätsniveau. Wird eine Behandlung vorgenommen, dann kann sich der Betroffene normal entwickeln und daher auch Kinder zeugen oder empfangen. Die Therapie besteht aus der Gabe von Hormonen, die dann die fehlenden Hormone des Körpers ersetzen.

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