Herpes genitalis
Der Herpes genitalis wird auch als Genitalherpes bezeichnet. Erreger der Erkrankung ist der Herpes-simplex-Virus Typ 2. Die Ansteckung erfolgt durch den Geschlechtsverkehr. Der Erreger kann auch oral übertragen werden. Nach zwei bis neun Tagen kommt es zu einem Bläschenausschlag, der an den Genitalien zu finden ist. Die Bläschen sind die typischen Erscheinungen, wie sie auch beim Lippenherpes gefunden werden können. Daher bilden sich flüssigkeitsgefüllte Blasen, die später verkrusten. Gerade Frauen verbreiten das Virus häufig ohne Kenntnis der eigenen Erkrankung. Grundsätzlich sollte beim Geschlechtsverkehr daher ein Kondom genutzt werden, so dass eine Übertragung nicht möglich ist. Die Therapie besteht aus der Gabe von Aciclovir. Der Geschlechtsverkehr sollte vermieden werden, bis die Erscheinungen nicht mehr vorhanden sind. Grundsätzlich kann die Erkrankung immer wieder auftreten, da die Erreger nicht abgetötet werden, sondern inaktiv im Körper verbleiben.