Arthrosen

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Arthrosen sind Erkrankungen, bei denen der Knorpel der Gelenke dünn wird oder vollständig abgerieben ist. Dadurch kommt es zu Verhärtungen im Knochengewebe, das von den Knorpeln geschützt wurde. Zugleich bilden sich Zysten. Die Gelenkränder sind häufig wegen Knochenwucherungen verformt. Zudem verändern sich die Gelenkkapseln. Zwar sind die Auslöser weitgehend unbekannt. Fehlbelastungen sowie Entzündungen, Verletzungen, Übergewicht sowie Stoffwechsel- und Hormonprobleme begünstigen die Erkrankung allerdings. Auch angeborene Fehlbildungen tragen zu einer Entwicklung der Krankheit bei. Anfangs bemerken die Betroffenen ein Steifheits- und Spannungsgefühl an den betroffenen Körperstellen. Vor allem ein morgendlicher Schmerz direkt nach dem Aufstehen ist für die Problematik charakteristisch. Später am Tag kann das Gelenk wieder normal bewegt werden. Im weiteren Verlauf entstehen dann Schmerzen, die durch Belastungen ausgelöst werden, die dann von Dauerschmerzen abgelöst werden. Häufig verspannt sich die Muskulatur. Eine Bewegungseinschränkung ist ebenfalls gegeben, die zunächst durch die Schmerzen entsteht. Später sind die Gelenke allerdings umgebaut, so dass die Einschränkung dann durch eine Blockierung des Knochengewebes gegeben ist. Die Therapie besteht aus der Linderung der Beschwerden. Besteht Übergewicht, sollte dieses abgebaut werden. Zudem muss die Durchblutung verbessert werden. In einigen Fällen ist auch der Ersatz der Gelenke durch chirurgische Maßnahmen möglich, so dass die Patienten danach beschwerdefrei sind.

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