Infektiöse Pankreasnekrose (Fische)

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Die Infektiöse Pankreasnekrose (IPN) befällt vor allem Salmoniden. Davon ist fast nur die Brut betroffen. Die Erkrankung wird durch Viren ausgelöst und ist durch Schleimfäden erkennbar, die am After heraushängen. Zudem sind bei den Tieren Glotzaugen sowie blasse Kiemen sichtbar. Der Bauchraum ist am vorderen Teil aufgetrieben und an den Flossen treten Blutungen auf. Häufig ist auch eine Dunkelfärbung des Tieres zu beobachten. Die Tiere schwimmen sehr schnell und befinden sich dabei in der Seitenlage, wodurch das Verhalten sehr auffällig wird. Innere Anzeichen stellen Punktblutungen an den Organen sowie Entzündungen dar. Leber sowie Milz und Nieren verfügen kaum über Blut und sind daher sehr blass. Die Erkrankung endet in den meisten Fällen mit dem Tod. Es handelt sich bei IPN um eine meldepflichtige Erkrankung, die durch den Erregernachweis diagnostiziert wird. Eine Therapie ist nicht möglich. Zugleich kann auch keine Vorbeugung erfolgen. Daher bleibt bei einem Befall nur die Tötung der Tiere als Lösung übrig.

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